Rückblick Delfin-Retreat 2026

Es gibt Momente, die lassen sich nicht in Worte fassen – und trotzdem versuche ich es, weil ich möchte, dass du ein bisschen spürst, was wir in diesem August in der Sataya Bucht erlebt haben.
11 Menschen sind an Bord gegangen. Die meisten kannte ich bereits aus meiner Arbeit als Mentorin – aber untereinander waren sie sich fremd. Und genau daraus ist etwas Besonderes entstanden: Am Ende der Woche sind 11 Menschen als vertraute Weggefährt:innen wieder von Bord gegangen – mit leuchtenden Augen und einem Lächeln, das man ihnen tagelang ansehen konnte.
Die Delfine waren jeden einzigen Tag um unser Boot – morgens, mittags, oft auch am späten Nachmittag noch einmal. Diese Verlässlichkeit hat etwas mit uns gemacht: Wir sind angekommen, ruhiger geworden, haben aufgehört, auf etwas zu warten, und einfach angefangen, im Moment zu sein. Ein Jungtier war fast täglich mit dabei, immer wieder ganz nah an unserem Beiboot – neugierig, verspielt, völlig unbeeindruckt von unserer Aufregung. Genau dieser tägliche Kontakt hat bei einer Teilnehmerin etwas ins Rollen gebracht, das sie am letzten Abend beim Captain Dinner mit uns geteilt hat: dass sie sich zum ersten Mal seit Jahren wieder leicht gefühlt hat.
Genau in dieser Offenheit habe ich mit jeder und jedem Einzelnen gearbeitet. In den Mentoring-Gesprächen an Bord ging es nicht um allgemeine Tipps, sondern um die ganz persönlichen Themen, mit denen jede und jeder gekommen ist. Für viele war es der Schlüssel, den sie gesucht haben: Plötzlich wurde sichtbar, was bisher im Weg stand – und ebenso deutlich wurde, wohin die eigene Vision eigentlich führt. Wir haben diese Visionen nicht nur benannt, sondern gemeinsam heruntergebrochen auf konkrete, machbare Schritte, mit denen jede und jeder direkt nach dem Retreat weiterarbeiten kann.
Andere haben ihre eigenen Bilder mitgenommen: das Rot des Sonnenuntergangs über dem offenen Meer. Die Stille beim Schnorcheln, wenn nur noch das eigene Atmen zu hören ist. Ein Gespräch an Deck um Mitternacht, das plötzlich viel tiefer wurde, als geplant war.
Zwischen all dem hatten wir unsere festen Ankerpunkte: Yoga in der Morgensonne, Massagen für müde Körper, gemeinsames Kochen und Essen, und immer wieder Zeit, einfach nichts zu tun außer zu spüren, wo man gerade steht.
Was mich am meisten berührt: Aus 11 Fremden, die einander nur über mich verbunden waren, wurde eine Gruppe, die sich gegenseitig getragen hat – jede und jeder mit einer klareren Vision und einem konkreten nächsten Schritt im Gepäck. Genau das ist es, was ein Delfin Retreat für mich ausmacht – die Delfine öffnen die Tür, aber was dahinter passiert, entsteht zwischen uns Menschen.
Danke an alle, die dabei waren. Ich freue mich schon auf 2027.





















































